Rostrum vom Rochen

Piratenschule – hier brachte man es bis zum Kapitän

In unserer Piratenschule erlernen alle Piratenanwärter, Deckjungen und Leichtmatrosen den Piratenkodex. Die Leichtmatrosen haben es in unserer Piratenschule etwas einfacher, da diese schon im dritten Ausbildungsjahr standen und dann durch Tod ihres Piratenkapitäns die Piratenbande wechseln mussten.

Dieser Kodex wurde durch Sir Henry Morgan, ein Freibeuter aus Wales, im 17. Jahrhundert eingeführt und als Articles of Agreement bekannt. Jedes Mitglied der Besatzung auf dem Schiff musste dieses Piratenregelwerk unterzeichnen und einen Piratenschwur schwören.
Ebenso mussten verschiedene Piratenstationen absolviert werden. Dann war man erst in der Piratencrew aufgenommen. Ähnlich ist es mit der Piratenschule. Hier lernen wir, wie ein ganzes Piratenmitglied berechtigt ist, den Piratenkapitän zu wählen oder eben auch abzuwählen. Ebenso stimmte der richtige Pirat über Schatz Anteile der Piratenbeute oder das Recht, Waffen zu tragen, ab.

Aber natürlich immer erst wenn dieser die Piratenschule besucht und bestanden hat. Mit diesem Piratenzeugnis oder Piratendiplom konnte man als Jungpiraten auf ein Piratenschiff anheuern. Doch nur die besten aus der Piratenschule brachten es später einmal sehr weit.

Piratenschule war ein echter Piratenclub unter Piratenfreunden

So mancher Seeräuber lernte auf der Piratenschule seine spätere Piratencrew kennen. Neben Tipps und Tricks für das Ausrichten einer eigenen Piratenparty, welche durchaus mal ausuferten, lernten sie auch die Papageiensprache. Wer diese Geheimsprache unter den Freibeutern genau studierte war vor feindlichen Angriffen sicher. Auch eine Abteilung der Knotenkunde, z.B.: dem legendären Panama Palsteg, wurde berichtet. Von Planken schrubben und Küchendienst ganz zu schweigen, musste es an Bord doch immer Sauber sein und etwas zu Essen geben, um die Moral der Piratentruppe hoch zu halten.

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